Mehr als ein frommer Satz

Vertrauen heißt: Christus bekommt mein wirkliches Leben.

Nicht die makellose Fassung von mir. Nicht erst den gelösten Rest. Ich darf mit Schuld, Angst, Dank und Hoffnung zu dem kommen, der für mich gestorben und auferstanden ist.

Der auferstandene Christus steht mit erhobener segnender rechter Hand; aus seinem an der Brust geöffneten Gewand gehen ein blasser und ein roter Strahl hervor.
Jesus, ich vertraue auf Dich
Eugeniusz Kazimirowski, 1934. Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit, Vilnius. Public Domain Mark. Bildquelle öffnen ↗

Der Auferstandene trägt seine Wunden.

Das mit Faustinas Zeugnis verbundene Bild zeigt den auferstandenen Christus, der dem Betrachter entgegenkommt und mit erhobener rechter Hand segnet. Aus seinem an der Brust leicht geöffneten Gewand gehen ein blasser und ein roter Strahl hervor.

Nach der im Tagebuch überlieferten Deutung bedeuten die beiden Strahlen Wasser und Blut. Johannes Paul II. verband das Blut mit dem Kreuzesopfer und der Eucharistie, das Wasser mit der Taufe und der Gabe des Heiligen Geistes; der biblische Bezug ist Joh 19,34.

Was möchtest du Christus heute anvertrauen?

Du musst vor Christus keine Sicherheit vorspielen. Wähle, was dich heute beschäftigt.

Christliches Vertrauen hat einen Grund.

Jesus fordert kein blindes Gefühl. Er zeigt seine Wunden. Der Gekreuzigte ist auferstanden; darum darf Vertrauen wachsen, selbst wenn es heute nur für einen kleinen Schritt reicht.

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